HANDELN​​​​​​​

CO2 Ausstoß der Deutschen - Omas for Future

Aktuell verursacht ein Deutscher

11,6 Tonnen CO2 pro Jahr

Das wäre bei der aktuellen Erwärmung noch umweltverträglich

Tonnen CO2

So wird Dein Leben klimafreundlicher​​​​​​​

Ökostrom

Einmalig 15 Min. Aufwand

und jährlich

760 kg CO2 sparen.

01

CO2 neutral surfen

und dabei Bäume pflanzen. Wechsel zur Suchmaschine ECOSIA.

02

Leitungswasser

trinken und dadurch

470.000 t Müll vermeiden

und 21 Mio. t CO2 sparen.

03

Weniger Fleisch

mehr Gesundheit


450 kg CO2 sparen

04

Kaufe regional...

saisonal und biologisch.


1.740 kg CO2 reduzieren

05

06

ökologisch und Reparierbar.


4.600 kg CO2 reduzieren

Kaufe nachhaltig...

Heizung



1.640 kg CO2 reduzieren

08

Klimakiller Internet

Die verheerende Wirkung vom streamen.

10

Traumurlaub

ohne

Kreuzfahrt und Flug

09

Die Generation der über 50-Jährigen liegt oft mit dem CO2 Verbrauch über dem Durchschnitt der Bevölkerung. „Wir wollen uns endlich etwas gönnen“ oder „Können es uns endlich leisten“ führen zu häufigeren Urlauben und Fernreisen, größeren Autos, höherem Wohnkomfort. Für unsere Enkel ist das verhängnisvoll.

Fahre langsam und vermeide Kurzstrecken

2.180 kg COreduzieren

Runter vom Gas

07

Stelle auf Naturstrom um. Das dauert nur 15 Minuten und Du senkst Deinen CO2 Anteil um 760 kg CO2 / Jahr. Das sind dann schon mal 7 % weniger C02 pro Jahr. So rettest Du die Umwelt – und hast keinerlei Mühe und Einschränkungen.


Mittlerweile sind einige Ökostromanbieter sogar preiswerter als der weit verbreitete „Mischstrom“.


Empfehlenswert sind echte Ökostrom-Anbieter wie z.B.: 


  • Naturstrom AG
  • Greenpeace Energy eG
  • LichtBlick SE
  • EWS Elektrizitätswerke Schönau eG
  • Bürgerwerke eG
  • Polarstern GmbH

​​​​​​​​​​​​​​Hier stimmen Angebot und Ideologie seit Gründung der Unternehmen überein. Sie offerieren wirklich nur umweltfreundlich erzeugten Strom und haben nie Strom aus herkömmlichen Quellen wie Atom oder Kohle angeboten. Etwa 44 % der Ökostromangebote tragen kein Gütesiegel.


Auf dieses Gütesiegel „OK-Power“ oder „Grüner-Strom-Label“ ist daher unbedingt zu achten.​​​​​​​

Grüner Strom - Omas for Future
OK Power - Omas for Future

01

Einmalig 15 Minuten Aufwand und jährlich 760 kg CO2 / pro Person sparen

 Achte darauf, das Du nur

„Ökostrom & Nachhaltig“

​​​​​​​ausgewählt hast.

 Ökostrom

„Viele andere Anbieter, bieten sowohl Ökostrom (um einen Trend zu bedienen) als auch Atomstrom an. Damit sind sie keine Alternative.“

 Die Bausteine im Detail

Ecosia ist eine gemeinnützige Stiftung, d.h. alle Gewinne werden gemeinnützig, in diesem Fall zum Pflanzen von Bäumen verwendet.


  • Über 65 Mio. Bäume wurden schon gepflanzt.
  • Ecosia wird rein mit Ökostrom betrieben und dadurch surfst Du CO2-neutral. Das spart pro Anfrage 0,2 g CO2. Klingt wenig – ist es aber nicht.
  • Pro Minute werden 3,8 Mio. Suchanfragen in den 3 großen Suchmaschinen versendet. Da diese nicht CO2-neutral arbeiten, werden so täglich 1.094 t CO2 in den Umlauf gebracht (wobei diese Suchmaschinen evtl. auch einen Anteil ihres Stromes aus Atomkraftwerken beziehen.)
  • Außerdem werden Deine Daten von Ecosia nicht so zu Werbezwecken benutzt (verkauft), so wie es bei den 3 großen Suchmaschinen üblich ist und Du bist viel besser geschützt.

Hier direkt zu ⇾ ECOSIA wechseln.


Klimakiller Suchmaschinen siehe auch ⇾ Klimakiller Internet​​​​​​​.

und dabei Bäume pflanzen

Nutze Ecosia und pflanze Bäume - Omas for Future

02

Hier pflanzt Du beim surfen Bäume - Omas for Future

 CO2-neutral surfen

44.000.000 Plastikflaschen wandern täglich über die Ladenkasse. Jährlich werden dadurch 3,42 Mio t CO2 ausgestoßen – völlig überflüssig – denn unser Leitungswasser ist gleichwertig.

trinken und dadurch 3,42 Mio t CO2 und 470.000 t Müll vermeiden

Hat Mineralwasser wirklich einen Mehrgewinn?

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  • Trinkwasser zählt in Deutschland zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln.
  • Es ist das kostengünstigste und umweltfreundlichste Getränk und 600 mal umweltfreundlicher als Wasser in Plastikflaschen (UBA).
  • Auch Wasser in Mehrweg-Glasflaschen belastet die Umwelt durch den Transportweg. Mehrweg Glas kann zwar bis zu 50 Mal verwendet werden – aber es entstehen jedes Mal völlig unnötige Transportwege und damit CO2 Ausstöße. Das können wir vermeiden, ohne dass es unsere Lebensqualität einschränkt.

Besonders umweltschädlich ist das Verhalten der Fa. Nestle. Nestle, kauft Wasserrechte in armen Ländern, schifft es über den weiten Ozean bis zu uns und verkauft es.


Unter „ENGAGIEREN​​​​​​​“ findest Du Muster-E-Mails, in denen Du Supermärkte und Discounter aufforderst, Einweg-Plastikflaschen aus dem Sortiment zu nehmen.

03

Die Herstellung von Plastikflaschen verschlingt jährlich etwa 480.000 Tonnen Rohöl und Erdgaskondensate. Mit dieser Menge könnten fast 400.000 Einfamilienhäuser ein Jahr lang beheizt werden. Plastikflaschen erzeugen 470.000 Tonnen Müll – völlig unnötig!


Das können wir komplett vermeiden – ohne dass wir unsere Lebensqualität einschränken:
Einfach einen Sodastreamer kaufen und Wasser selbst aufsprudeln. Das spart außerdem das unnötige Schleppen von Kästen.

Einweg-Plastikflaschen sind Klimakiller und fressen unsere begrenzten Ressourcen auf!

480.000

Tonnen Erdöl und Erdgaskonzentrate

470.000

Tonnen Kunststoff

9.500

Millionen KWh Energie

16,4

​​​​​​​Milliarden Flaschen Abfall

+

+

=

Ressourcenverschwendung und Abfallaufkommen in Deutschland pro Jahr durch Einweg-Plastikflaschen.

Trinke kein Mineralwasser - Omas for Future

 Leitungswasser

Fleisch hat eine besonders ungünstige Ökobilanz. Fleischverzicht reduziert den CO2 Ausstoß pro Kopf sofort um 450 kg. Da auch viele Milchprodukte erstaunlich klimaschädlich sind, sparen Veganer zusätzlich 250 kg CO2 ein – macht insgesamt 700 kg.

Unsere Ernährung schlägt mit 1,74 t CO2 Ausstoß pro Kopf zu Buche.

Omas for Future - mehr Obst und Gemüse essen

​​​​​​​Unser Fleischkonsum hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Umwelt. Nitrat im Grundwasser, Ammoniak in der Luft und Antibiotika im Boden sind nur ein paar Beispiele.

​​​​​​​

Die oben genannten Umweltschäden sind zu einem Großteil auf die intensive Tierhaltung in Deutschland zurückzuführen.


  • 60 % der Fläche wird für Futtermittel für Rinder, Schweine und andere Tiere verwendet.
  • Nur 20 % sind direkt für den menschlichen Verzehr bestimmt.
  • Wenn wir mehr Obst und Gemüse und weniger Fleisch essen, schützt das unmittelbar die Umwelt und das Klima.

Vor allem die Rinderhaltung schadet dem Klima.


  • Es entstehen große Mengen Methan und Lachgas.
  • Die sind deutlich klimaschädlicher als Kohlendioxid: Methan 25 Mal so schädlich, Lachgas fast 300 Mal.
  • Dies erklärt, weshalb die Produktion von einem Kilo Rindfleisch 7 - 28 Kilogramm Treibhausgase verursacht während Obst oder Gemüse bei weniger als 1 Kilogramm liegen.
  • Wenn es ohne Fleisch nicht geht, dann nimm Geflügel – das hat eine bessere CO2 Bilanz.


Fleisch ist nur scheinbar billig – wir Verbraucher zahlen dreifach:

  1. an der Supermarktkasse
  2. mit Steuergeldern für die hohen Agrarsubventionen der Tierhaltung
  3. wenn die Wasserwerke Geld in die Hand nehmen, um Nitrat aus dem Trinkwasser zu entfernen (UBA).

04

Reduziere Deinen Fleischkonsum auf max. 300 g pro Woche. Das dient der Natur und Deiner Gesundheit. Viele unserer Volkskrankheiten beruhen auf zu hohem Fleischkonsum. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, allein  aus Gesundheitsgründen den Fleischkonsum um die Hälfte zu reduzieren. Der aktuelle Fleischkonsum macht uns krank.

Reduziere Dein Fleischkonsum und lebe gesünder - Omas for Future

 Weniger Fleisch – mehr Gesundheit

Biologisch: Bioware wird klimafreundlich produziert. Konventioneller Anbau arbeitet mit Düngemitteln und Pestiziden. Dabei werden Treibhausgase frei, unter anderem Lachgas, dessen Treibhauseffekt 300 mal so stark ist wie der von CO2. Darum sparen Biokost-Kunden weitere 100 kg CO2 pro Jahr.


Regional:  Warum muss die Biomilch in Sachsen aus Bayern kommen – und der Bioapfel im Juli aus Argentinien? Durch den immensen Transportweg ist der positive Effekt für die Natur vermutlich aufgehoben. Achte daher auf Bioware aus der Region (unter „ENGAGIEREN​​​​​​​“ findest Du Texte, um Deinen Biomarkt und auch Supermärkte aufzufordern, ausschließlich regional einzukaufen.). Das Sparpotenzial beträgt mind. 30 kg pro Jahr.


Saisonal: Meide „Flug-Produkte“ und „Schiffs-Produkte“ aus Übersee. Erdbeeren an Weihnachten haben erstens kein Aroma und sind zweitens eine echte Belastung für die Natur, da sie aus dem europäischen Ausland (CO2 Ausstoß) oder von weit her kommen. Allein in Leipzig landen jede Nacht über 100 Güterflugzeuge, um uns mit Obst und Gemüse aus Übersee zu versorgen. 


Verpackungsfrei: Deutschland produziert innerhalb der EU pro-Kopf die meisten Verpackungsabfälle (Deutsche Umwelthilfe).  Die weltweite Kunststoffproduktion ist seit den 60er Jahren auf das 20-fache angestiegen und beträgt mittlerweile 322 Millionen Tonnen pro Jahr. Deutschland ist mit 226 Kilogramm Verpackungsabfall pro Kopf und Jahr Müll-Europameister.


  • Kaufe Milch und  Joghurt im Mehrweg Glas – Tetrapaks sind eine große Belastung für die Natur. Sie können nicht recycelt werden, da sie aus zu viel unterschiedlichen Plastikarten bestehen.
  • Kaufe so oft wie möglich unverpackte Ware und nimm Dein eigenes Netz mit. Du wirst schnell merken, dass die gelbe Tonne leer bleibt.
  • Kaufe frische Ware – statt Tiefkühl- oder Fertigprodukte. 1 kg Kartoffeln schlägt mit 200g CO2 zu Buche -1 kg Pommes mit 5.700 g CO2.
  • Kaufe nur so viel, wie auch gegessen wird. Wir Deutschen sind Weltmeister im Wegwerfen. Bis zu 33 % der Nahrung landet im Müll – ungenutzt. Das macht pro Kopf rund 300 kg, die wir sparen könnten.


Weitere 600 kg CO2 sparen:

​​​​​​​

  • 30 % der hergestellten Ware landet im Müll - auch in unserem privaten Haushalt. Das kann sofort gespart werden.
Biologisch kaufen - Omas for Future

05

Und zum Schluss: Kaffee-Einweg-Kapseln - eine der größten Wohlstandsverirrungen.


  • In 2016 wurden rund 3,1 Milliarden Kaffeekapseln verbraucht.
  • Das entspricht einem Müllberg von 8.000 Tonnen aus Aluminium und Kunststoff sowie 5.000 Tonnen Papier.
  • Das ist Ressourcenverschwendung und verursacht völlig unnötige Müllberge.
  • Umgerechnet bezahlst Du dadurch alleine nur für den Kaffee 60 - 70 Euro / Kg

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Einweg-Kaffeekapseln müssen sofort verboten werden!

Nestlé, bekannt für verantwortungsloses und umweltschädliches Handeln setzt noch einen darauf. Sie produzieren mit ihrem neuen Nespresso-Kapselsystem Vertuoline, durch ihr erweitertes Angebot und die damit verbundenen neuen Maschinen, noch mehr Müll. Produkte von Nestlé meiden, wo immer es geht. Mit Behauptungen wie „100 % Rücknahmekapazität“ versucht Nestlé zu verschleiern, dass viele Kapseln im Restmüll verbrannt werden. Würde die Rechnung der Natur an jeder Nestle-Kapsel ausgewiesen – sie wäre nie in den Verkauf gelangt. Nespresso-Kapseln bestehen nicht aus Recycling-Material – sondern aus neuem Aluminium.

Benutze keine Kaffee Kapseln - Omas for Future

Tipps, um weitere 500 kg CO2 zu sparen (von 1,74 t)

Tipps: Unter „ENGAGIEREN“ kannst Du Supermärkte auffordern:


  • bei Obst und Gemüse Verpackungen zu vermeiden, auf Mehrweg und - wenn nicht anders möglich - auf umweltfreundliche, kompostierbare Verpackungen umzustellen.
  • Du kannst auch Politiker und die EU auffordern,  schnellstmöglich die Vielfalt von Plastik zu begrenzen.
  • Ferner fordern wir die Supermärkte – auch die Bioläden auf  - auf Flugware, wenn möglich zu verzichten. Wenn in einem Bioladen im Juli ein Apfel aus Argentinien angeboten wird, dann hat der Betreiber die Grundidee von Ökologisch leben nicht verstanden. Auch die immensen Schadstoffe der Luftfahrt und des Transports schaden unserer Gesundheit – nicht nur die Anbauweise.
  • Alle „Engagieren“ Texte zum ⇾ downloaden​​​​​​​.

Mit Deiner Unterschrift bei „UNTERSTÜTZEN​​​​​​​“ gibst Du uns die Chance, mit Kraft und Einfluss auf oberster Unternehmensebene sowie in der Politik eine Stimme für die Natur zu sein und im Großen das zu fordern, was wir im Kleinen unter Engagieren anregen.

 Kaufe biologisch, regional, saisonal und verpackungsfrei

Der größte CO2 Anteil mit 4,6 t ist unser sonstiger Konsum. Das umfasst vor allem kurzlebige Produkte, Einrichtung, Elektrogeräte, Innenausstattung und Kleidung – aber auch ausgehen und essen gehen. In unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft werden die Produkte oft nicht weggeworfen, wenn Sie kaputt oder aufgebraucht sind, sondern wenn sie nicht mehr „modern“, nicht mehr „in“ sind. Täglich generiert unsere Industrie uns neue Bedürfnisse, von denen wir gestern noch nichts wussten und ohne die das Leben auch lebenswert war. Wir rennen mit.
Waren früher alle Möbel aus Holz - und damit CO2 neutral und nachhaltig (heute nennt man diese Möbel Antiquitäten), bestehen heute die Produkte zu einem großen Anteil aus Plastik - und sind damit in der Produktion und in der Entsorgung sehr umweltschädlich - in der Nutzungsdauer meist kurzlebig.


  • Plastikmöbel (Plastikfurnier in Holzoptik), Plastikböden (Laminat), Plastikdosen, Plastikkehrblech, Mikroplastik in Kosmetik, Elektrogeräte, Kunstfasern in Sofas und in Kleidung - wir sind von Plastik umgeben, wohin wir auch schauen. 
  • Unsere Plastikwelt belastet nicht nur durch sehr hohen CO2 Ausstoß – sondern das Plastik gelangt auch über den Boden und das Wasser und damit in unsere Nahrung und unseren Körper. Es kann von Kläranlagen nicht herausgefiltert werden und so reichert es sich in unseren Böden an und am Ende in unserem Körper. So bringen wir uns selbst um.

Vermeide Plastik und Wegwerfprodukte, wo immer es geht

Vermeide Plastikmüll - Omas for Future

​​​​​​​Fazit für Dich: Vermeide den Kauf von Plastik, wo immer Du kannst:


  • Wegwerfprodukte und 1-Euro-Läden gehen immer zulasten unserer Natur. Vermeide Wegwerfartikel und kurzlebige Produkte wo Du nur kannst – zuliebe Deiner Kinder.
  • Möbel: Massive Möbel aus Holz halten länger und sind weitgehend CO2-neutral. Vorsicht bei Furnieren: Die meisten Furniere sind aus Plastik oder auf Plastikbasis verklebt. Erkundige Dich, dass es wirklich ein echtes Holzprodukt ist. Auch hier fordern wir ein Labeling, dass den Konsumenten informiert, wie umwelt- und klimaverträglich das zum Kauf angebotene Produkt ist.
  • Fußböden: Massive Holzböden halten 100 Jahre. Ein Laminat wird irgendwann alt – Kanten brechen aus. Nach 10 – 15 Jahren will man es meist ersetzen. Holz, Stein, Marmor bekommen über die Jahre Patina –sie wirken reifer und werden schöner. Plastik wirkt alt und gammelig – es bekommt mit zunehmendem Alter keine Ausstrahlung.
  • Kleidung und Schuhe: Ein T-Shirt für 5 Euro – da kann weder fairer Lohn gezahlt worden sein, noch eine umweltfreundliche Faser verwendet, noch die Rechnung der Natur im Preis enthalten sein. Kaufe nur, was Du brauchst und trage es, bis es aufgebraucht ist. Unsere Modeindustrie trägt mit Ihrer Saisonware erheblich zur Umweltzerstörung bei. Ein voller Kleiderschrank und jährlich 1-2 volle Tüten zum Altkleidercontainer – damit lebst Du auf Kosten der Natur und Deiner Mitmenschen.
  • Elektrogeräte: Achte auf die Reparierbarkeit des neuen Gerätes. Vielleicht lässt sich das alte Gerät auch reparieren? Das wäre am besten und spart am meisten CO2. Es gibt immer mehr Reparaturcafes und Reparaturshops.

06

EU-weit landen bis zu 500.000 t Plastik jedes Jahr im Meer. Weltweit sind es sogar zwischen 5 und 13 Millionen Tonnen. (Quelle: Deutsche Umwelthilfe)

Darum fordern wir unter der Rubrik „UNTERSTÜTZEN“ auch eine Kennzeichnung (Labeling) für Waren, die die Rechnung der Natur aufzeigt (wie viel CO2 Ausstoß ist entstanden durch Herstellung, Verpackung, Transportwege und wie viel Ressourcen wurden verbraucht). Erst dann kann ich als Verbraucher selbst entscheiden, wie sehr ich die Umwelt mit meinem Kaufverhalten belasten möchte. Die Forderung dieses Labeling übt einen großen Druck auf die Industrie aus. Beispiel: Bis vor einigen Jahren lag der Energieverbrauch bei Elektrogeräten bei „D“ und „E“. Sie waren Strom- und Wasserfresser. Durch die Kennzeichnung der Energieeffizienz sind nun nur noch Geräte mit A und A+++ auf dem Markt. Den gleichen Effekt erzielen wir mit unserem Labeling. Mehr dazu erfährst Du unter ⇾ UNTERSTÜTZEN.​​​​​​​

 Kaufe ökologisch, nachhaltig und Reparierbar

 Runter vom Gas

2.180 kg CO2 wollen reduziert werden. Dies ist ein Mittelwert bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 12.000 km in einem Mittelklassewagen. Wie viel CO2 Ihr PKW jährlich erzeugt, kann bequem mit den verschiedenen CO2-Spritrechnern im Internet ermittelt werden. ⇾ LINK


Es gibt verschiedene  Lösungsvarianten zum  CO2 Ausstoß durch den PKW-Verkehr.

Fahre langsam, vorausschauend und vermeide Kurzstrecken

Weniger mit dem Auto fahren - Omas for Future
  • Statt 5 km Arbeitsweg mit dem PKW spart man mit dem Rad rund 350 kg CO2.
  • Deutsche pendeln im Schnitt 17 km zur Arbeit. Hier bieten sich Fahrgemeinschaften an. Sitzen gleich 4 im Auto, spart man 900 kg CO2 pro Jahr.
  • Bei Tagesreichweiten unter 100 km außerhalb einer Stadt bietet sich  Elektromobilität an.
  • Innerhalb Deutschlands und Europas ist die Bahn Favorit. Ja, sie kommt mitunter nicht pünktlich an – aber deutsche Autofahrer stehen im Jahr durchschnittlich 120 Stunden im Stau – das musst Du in der Bahn erst mal schaffen.

07

65%
50%
30%

rd. 65  % der Autofahrten sind unter 10 km


rd. 50 % der Autofahrten sind unter  5 km


rd. 30 % der Autofahrten sind unter 3 km

Stadtumbau:

Kopenhagen ist ein hervorragendes Beispiel für gelungene Verkehrspolitik im Stadtbereich. Trotz kälterer Winter, viel Regen und ständigem Wind haben im Stadtbereich die Radfahrer das Sagen – und die Autofahrer sind deutlich in der Minderheit. An der Ampel stehen morgens rd. 30 Fahrräder – 2-3 spurig nebeneinander – und 5 Autos – auf einer Spur hintereinander. Vielleicht zählt auch deshalb Kopenhagen zu einer der Großstädte mit der höchsten Lebensqualität?

Musterstadt Kopenhagen - Omas for Future
Fahrrad fahren ist gesund und umweltfreundlich - Omas for Future

Hier sind unsere Stadtplaner gefordert, in unseren Städten andere Weichen – zugunsten der Menschen und der Lebensqualität zu stellen. Hier schließen wir uns den Forderungen von FFF an, den ÖNV in den Städten umsonst anzubieten und den Radwegeraum deutlich attraktiver zu gestalten.

Auf Autobahnen Tempo 100 fahren -Omas for Future

Diese Aufkleber kannst Du

HIER ANFORDERN​​​​​​​

Freiwillig Tempo 100

  • Durch die freiwillige Begrenzung der eigenen Geschwindigkeit auf Tempo 100 fährst Du mit dem Auto im optimalen Bereich. Bei dieser Drehzahl verbraucht Dein Motor bis zu einem Drittel weniger Kraftstoff als mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 km/h. Es wird damit bis zu einem Drittel weniger klimaschädliches CO2 ausgestoßen. „Freiwillig Tempo 100 für die Zukunft unserer Kinder“ ist eine eigene Initiative ⇾ zur Webseite.
  • Die Aufkleber können direkt über uns bezogen werden.


 Urlaub

Flugbilanz - zwischen 200 und 6.000 kg pro Flug lassen sich einsparen.

Wenn Fliegen erforderlich ist, helfen Direktflüge und Economy statt Business reichlich CO2 einsparen (mehr dazu bei Atmosfair).
Die beiden gängigsten Webseiten für CO2 Ausgleich sind aktuell bei Atmosfair und myclimate. Allerdings wird dort der CO2 Ausgleich aus dem CO2 Preis im Emissionshandel berechnet. Der wird politisch vorgegeben und entspricht nicht den tatsächlichen Kosten für die Natur, die durch das CO2 entstehen. Die tatsächlichen Kosten betragen 180 €/to CO2.
Daher haben wir in der unten stehenden Tabelle aufgeführt, um wie viel das Ticket teurer sein müsste, um zumindest den CO2 Schaden auszugleichen. Damit ist bei weitem nicht der gesamte Schaden für die Natur erfasst (z.B. Aerosole, Rohstoffverbrauch).


Um so viel müsste das Ticket teurer sein, wenn es den realen CO2 – Preis von 180 €/to (UBA) beinhalten würde:

09

Omas for Future - auf Kreuzfahrten verzichten

Im Inland Bahn statt Flug:​​​​​​​Flugstrecken


Köln - Berlin
Berlin – München
Berlin – Mallorca
Berlin – New York
Berlin – Delhi

CO2 - Ausstoß


    372 kg
    250 kg
    722 kg
2.525 kg
5.032 kg

CO2 - Ausgleich


Bahn fahren
Bahn fahren
   17 Euro
   73 Euro
116 Euro

Preisaufschlag bei 180 €/to CO2


   67 Euro
   45 Euro
139 Euro
455 Euro
906 Euro

Sie können auf den Seiten von Atmosfair und myclimate selbst eingeben, welchen Betrag sie für CO2 Ausgleich ausgeben möchten. Auf diese Weise können sie zumindest die CO2 Kosten Ihres Fluges in voller Höhe kompensieren.

Kreuzfahrtbilanz - 1.500 kg CO2 in 8 Tagen

Wir Deutschen nehmen nach USA und China mit 2,2 Mio. Passagieren den 3. Platz bei den Kreuzfahrten ein.
Die meisten Kreuzfahrtschiffe werden noch immer mit Schweröl betrieben. Da kommen in einer Woche Kreuzfahrt 1.500 kg CO2 – also 1,5 Mal so viel wie das umweltverträgliche Jahresbudget - zusammen. Und das ist nur der CO2 - Anteil, Stickoxide, Feinstaub, Rohstoffverbrauch sind da nicht erfasst.


Es ist aktuell die wohl umweltschädlichste Art, Urlaub zu machen. Erst recht, wenn die Kreuzfahrt dann noch für 8 – 14 Tage durch den Pazifik oder die Karibik führt, also mit einem Fernflug verbunden ist. Da ist dann schnell das 5 -7 –fache der umweltverträglichen Jahresbilanz innerhalb von 8 oder 14 Tagen erreicht.


Sehr vereinzelt gibt es nun schon gasbetriebene Schiffe. Auf der Seite vom NABU​​​​​​​ erhalten Sie ein genaues Ranking, welche Schiffe z.B. auf Schweröl verzichten – bzw. empfehlenswert sind.


Das macht dann die Kreuzfahrt noch lange nicht so umweltverträglich wie ein Fahrradurlaub irgendwo in der Heimat oder Wandern in den Bergen, aber immer noch besser als die Fahrt mit einem herkömmlichen Schiff.


In jedem Fall ist ein CO2 – Ausgleich über (Einzelheiten unter AUFBAUEN) gut und wichtig, wenn man auf die Reise nicht verzichten kann.

Omas for Future - keine Kurzstrecken fliegen

08

 Heizung

folgt......

...

10

 Klimakiller Internet (ist nicht in den 11,6 t CO2 / Kopf enthalten)

Der Strom, den Du nutzt um Smartphone, Laptop und PC zu betreiben  ist verschwindend gering im Vergleich zu dem Stromverbrauch, den Du damit auslöst.

Vermeide große Datenmengen, wo immer es geht

Omas for Future - streamen vermeiden

Tipps für weniger Stromverbrauch im Internet:

Datenmengen reduzieren - Omas for Future

Schon jetzt gehen mehr CO2-Emissionen auf das Konto von Internet & Co als auf Flugreisen weltweit! Und bis 2025 könnte der Anteil von jetzt etwa 3,7 Prozent am weltweiten Treibhausgasausstoß auf mögliche 8 Prozent steigen – womit das Internet auch zusätzlich noch Autos und Motorräder als Klimakiller ablösen würde.


Nein - eine Lösung haben wir nicht. Ohne Internet geht es nicht mehr in unserer Welt.


Aber vielleicht kann der Umgang mit Datenmengen bewusster erfolgen? Muss die Musik wirklich immer heruntergeladen werden? Kann sie nicht vom Stick kommen oder auf der Festplatte sein? Müssen Filme heruntergeladen werden? Müssen Fotos in der Größe verschickt werden?

Welche dieser Maßnahmen Dir auch immer möglich sind. Unser bewusstes Einsparen von Server-Kapazitäten und unnötigen Daten-Übertragungen – nennen wir es ruhig „Digitalhygiene“ – ist ein wichtiger, und bisher zum allergrößten Teil ungenutzter Beitrag zum Klimaschutz, und außerdem schnell und vor allen Dingen mühelos umsetzbar.

  • Suchanfragen im Internet, insbesondere Streaming (das macht alleine ca. 50 % des Datenvolumens im Internet aus), das Verschicken von Fotos & Videos sowie das rasant zunehmende Cloud-Computing – verbraucht Unmengen an Strom in gigantischen Rechenzentren (Servern), insbesondere auch für die Kühlung der Server. Dieser Stromverbrauch ist für Dich „Unsichtbare Energie“! Diese Stromrechnung siehst Du nicht – die wird nämlich von den Werbeeinnahmen der Internet-Giganten bezahlt und zudem vom Verkauf Deiner Daten.
  • Die CO2-Bilanz ist katastrophal und taucht in der obigen Grafik (11,6 t CO2) gar nicht auf. Dort stehen nur die Werte, die in Deutschland entstehen. Die riesigen Server stehen aber überwiegend in Finnland (kalte Region) oder anderen Ländern der Welt.
  • Weltweit steigt dadurch der Strombedarf rasant an, weil der Datenverkehr sich alle 2 bis 2 ½  Jahre verdoppelt! Allein in DE sind das heute für Rechenzentren ca. 13 Terawattstunden (TWh) – das entspricht der Stromproduktion von ca. 4-5 Großkraftwerken. Weltweit sind es, neben dem erfreulicherweise steigenden Anteil an Strom aus Erneuerbarer Energie, inzwischen mehr als 40 Großkraftwerke (AKW, Kohle, Gas), die allein für das Internet & Co laufen.

Allein um den weltweiten Strombedarf für Streaming zu decken (inzwischen etwa 200 Milliarden KWh / Jahr (200 TWh) – mit deutlich steigender Tendenz!) „…wären umgerechnet alle deutschen Wind-, Solar-, Wasserkraft- und Biomasseanlagen nötig – die 2018 eine ähnliche Strommenge erzeugt haben". (Studie Eon 2019). Würde dieser Strom nicht für Streaming verbraucht, könnte sie sämtliche Privathaushalte in Deutschland, Italien und Polen zusammen ein Jahr lang versorgen!

  • Mit Bedacht streamen und vielleicht doch ab und zu mal wieder zur DVD greifen.
  • Mails regelmäßig (vom Server) löschen und den Zufluss im Blick behalten.
  • Ebenso sinnvoll ist der Einsatz zeitlich begrenzender Mailfilter, die etwa Newsletter oder Spam, nach einer festgelegten Zeit automatisch in den virtuellen Papierkorb sortieren.
  • Zusätzlich lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie man die eigene Nachrichten-Flut reduzieren kann: Ist wirklich jede Kleinigkeit ein Mail wert? Und auch immer gleich ans ganze Team?
  • Cloud-Dienste sind grundsätzlich eine Riesenhilfe, sicher, aber muss tatsächlich jedes Urlaubsfoto, jedes Katzenvideo, dort monatelang unbeachtet aber Klima-schädigend gehortet werden? Auf externen Festplatten oder USB-Sticks lagern Datensammlungen und Backups auf jeden Fall sehr, sehr viel sparsamer und umweltschonender.
  • Zu guter Letzt – und so liebend gern wir jede noch so banale Kleinigkeit googeln: Alles, was wir nicht suchen, sondern mit ein wenig Überlegung selbst erinnern oder im Gespräch mit anderen klären können, ist nicht nur ein Geschenk an die Umwelt, sondern womöglich ein willkommener Anlass zu persönlicher Kommunikation.